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Schutzkappe ermöglicht sicheren Betrieb des PARALOCK

Eine Schutzkappe über dem Entriegelungsknopf verhindert zuverlässig, dass der Paralock unbeabsichtigt geöffnet werden kann. Die mit einem hochbelastbaren Nylondraht an der Gurtkammertrennschraube anbringbare Schutzkappe lässt sich leicht aufstecken und wieder abnehmen. Die Öffnung des Paralock ist damit auch mit Handschuhen ohne weiteres möglich und wird nur unwesentlich verzögert (siehe Video).
Die Schutzkappe wiegt nur 4 g und lässt sich unkompliziert nachrüsten. Bei Verwendung mit Schutzkappe ist die Lufttüchtigkeit des Paralock jedenfalls gegeben. Kunden, die den Paralock auf Grund unseres Rückrufs noch nicht zurückgeschickt haben, senden wir die Kappen auf Wunsch kostenlos zu.

Die Verwendung von Paralock Karabinern anstelle von konventionellen Gleitschirmkarabinern ist aus Sicherheitsgründen zu empfehlen. In gewissen Situationen kann die Möglichkeit, die Verbindung Gurt-Fluggerät unter Last trennen zu können, lebensrettend sein. Abgesehen davon empfiehlt sich das Abtrennen des Gleitschirms nach einer Rettungsschirmöffnung aus folgenden Gründen unbedingt:

  • Gemäß LTF beträgt die zulässige Sinkgeschwindigkeit für Gleitschirmrettungsgeräte bis zu 6,8 m/s, entsprechend 24,5 km/h. Vielen Piloten ist aber nicht bewusst, dass im Rettungsgeräte-Zulassungsverfahren die Sinkgeschwindigkeit ohne Hauptschirm ermittelt wird. Durch Wechselwirkungen zwischen Gleitschirm und Rettungsgerät kann sich die Sinkgeschwindigkeit noch substanziell erhöhen – beispielsweise durch verstärktes Pendeln oder aufgrund einer sich ergebenden Scherenstellung. Entsprechend steigt auch das Verletzungsrisiko.
  • Zwar erreichen moderne Retter in der Zulassung gewöhnlich Sinkwerte von maximal „nur" 5,5 m/s, entsprechend ca. 20 km/h, aber diese Werte werden häufig nur durch eine Auftrieb erzeugende seitliche Drift erreicht. Ein nicht oder nur einseitig abgetrennter Hauptschirm behindert diese Drift und erhöht somit die Sinkgeschwindigkeit substanziell.
  • Die Möglichkeit, sich mit einer steuerbaren Rettung seinen Landeplatz auszusuchen, ist ein wichtiges Sicherheitsplus. Wird bei steuerbaren Rettungsgeräten der Hauptschirm nicht abgetrennt, wird auf dieses Sicherheitsplus verzichtet.
  • Es hat sich gezeigt, dass ein abgetrennter Hauptschirm meist sehr schnell kollabiert und sich seine Bergung daher unproblematischer gestaltet. Außerdem besteht eine wesentlich geringere Gefahr von Beschädigungen am Gleitschirm, wenn eine Baumlandung nicht mit vollem Pilotengewicht erfolgt.

Katalog N°29

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